- Es gelten die gleichen Fristen wie für andere PKW.
- Die Abgasuntersuchung entfällt bei reinen Elektroautos.
- Geprüft wird zusätzlich das Hochvolt-System auf sichtbare Schäden.
- Der Akkuzustand ist nicht Teil der HU – dafür gibt es einen eigenen Batterietest.
Was gleich bleibt
Bremsen, Lenkung, Fahrwerk, Licht, Reifen und Karosserie werden beim E-Auto genauso geprüft wie bei jedem anderen PKW. Auch die Fristen sind gleich: erstmals nach 36 Monaten, danach alle 24 Monate.
Was anders ist
Keine Abgasuntersuchung
Ein reines Elektroauto stößt keine Abgase aus – die AU entfällt. Deshalb ist die HU günstiger: Bei uns kostet sie für Elektro-PKW 107 €.
Hochvolt-System im Blick
Wir prüfen die orangefarbenen Hochvoltleitungen, Stecker und das Batteriegehäuse auf sichtbare Schäden, die Befestigung der Komponenten, den Ladeanschluss und die Warnhinweise. Leuchtet eine Störungsanzeige des Antriebs, ist das ein Mangel.
Typische Mängel beim E-Auto
- Bremsscheiben: Weil viel über die Rekuperation gebremst wird, arbeiten die Bremsen seltener – Rost und Beläge, die festsitzen, sind häufig. Bremsen Sie deshalb ab und zu kräftig mit der Fußbremse.
- Reifen: Das höhere Gewicht und das kräftige Drehmoment beanspruchen die Reifen stärker. Prüfen Sie das Profil regelmäßig mit unserem Reifen-Check.
- Fahrwerk: Auch Stoßdämpfer und Lager tragen mehr Gewicht.
Und der Akku?
Wie gut der Akku noch ist, prüft die HU nicht. Gerade beim Kauf oder Verkauf eines gebrauchten E-Autos ist das aber die wichtigste Frage. Unser Batterietest misst den Gesundheitszustand und dokumentiert ihn mit Zertifikat.